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Hamburger Pensionsverwaltung baut mit Nutanix eine agile IT-Architektur

Die Hamburger Pensionsverwaltung hat mit Nutanix ihre IT komplett modernisiert und kann jetzt neue technologische Möglichkeiten viel schneller für ihr Business nutzen.

BRANCHE

Finanzdienstleistungen

HERAUSFORDERUNGEN

  • Hohes Innovationstempo
  • Begrenzte personelle Ressourcen
  • Strikte Compliance-Vorschriften als Finanzdienstleister

LÖSUNG

Nutanix Enterprise Cloud Platform

  • Nutanix Acropolis
  • Nutanix AHV
  • Nutanix Prism
  • Nutanix Files
  • Nutanix Era
  • Nutanix Objects
  • Nutanix Flow

Applikationen

  • Citrix Virtual Apps and Desktops
  • Selbstentwickeltes Bestandsverwaltungssystem
  • Oracle Datenbanken

VORTEILE

Die Lösung beschleunigte die Einführung virtueller Desktops und verbessert die Performance geschäftskritischer Anwendungen. Die ITOrganisation spart sich sehr viel operativen Aufwand und kann Projekte wie die Entwicklung Cloud-nativer Anwendungen schneller umsetzen.

HERAUSFORDERUNG

Die Hamburger Pensionsverwaltung eG (HPV) ist ein breit aufgestelltes Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen für die betriebliche Altersvorsorge. Die Genossenschaft bietet ihren rund 3.000 Mitgliedsunternehmen umfassende Lösungen für die Verwaltung betrieblicher Versorgungszusagen an. Zu den Mitgliedsunternehmen gehören unter anderem Coca-Cola, EDEKA, Deichmann, REWE und Ferrero.

Die rund 180 Spezialisten der HPV übernehmen für die Mitgliedsunternehmen eine Vielzahl von Aufgaben. Sie unterstützen beispielsweise bei der Neu- und Umgestaltung von Versorgungssystemen, erstellen Gutachten für Bilanzen und Prognoserechnungen und kümmern sich um die verwaltungstechnische Abwicklung. Insgesamt betreuen die Teams der Genossenschaft mehr als eine Million Vorsorge- und Rentenkonten und sind für ein Gesamtvermögen von 11 Milliarden Euro verantwortlich.

Um die Beschäftigten bei ihrer Arbeit optimal zu unterstützen, startete die HPV ein umfassendes IT-Modernisierungsprogramm. Dabei setzten sich die Verantwortlichen vor allem zwei Ziele: „Es ging zum einen darum, mobilere und flexiblere Arbeitsmöglichkeiten für unsere Anwender zu schaffen – zum anderen wollten wir mehr Agilität beim Betrieb unserer Infrastruktur erreichen“, erklärt Alexander Lohr, IT Solution Architect bei der HPV. „Und dies alles ohne Kompromisse bei der Informationssicherheit: Denn als Finanzdienstleister unterliegen wir den strengen IT-Anforderungen der BaFin.“

Bei der Weiterentwicklung unserer IT stehen uns jetzt alle Wege offen. Ganz gleich, ob es um virtuelle Desktops, agile Anwendungsentwicklung oder hybride Cloud-Szenarien geht: Wir können mit Nutanix sehr flexibel neue Bereiche erschließen, ohne die Komplexität der zugrundeliegenden Infrastruktur zu erhöhen.

Alexander Lohr, IT Solution Architect, Hamburger Pensionsverwaltung eG

LÖSUNG

Auf Frontend-Seite entschied sich die Genossenschaft für die Einführung von virtuellen Desktops auf Basis von Citrix-Technologie. Die Endanwender können dadurch von jedem beliebigen Ort und Endgerät auf ihren Benutzerarbeitsplatz zugreifen, während sensible Daten und Anwendungen sicher im geschützten Rechenzentrum verbleiben. Für den Betrieb der virtuellen Applikationen und Desktops suchte die ITOrganisationen nach einer möglichst einfach verwaltbaren und schnell skalierbaren Infrastrukturplattform. „Wir landeten sehr schnell beim Thema Hyperkonvergenz und evaluierten nahezu alle am Markt verfügbaren Produkte“, sagt Alexander Lohr. „Die Nutanix Enterprise Cloud lieferte uns schließlich genau das, was wir suchten: Eine schlüsselfertige Plattform, mit der sich Workloads wie Citrix zuverlässig bereitstellen lassen – ohne dass wir uns mit der Komplexität einer 3-Tier-Architektur befassen müssen.“

Im ersten Schritt implementierte die HPV eine Nutanix-Appliance mit vier Nodes und nutzte diese für den Aufbau der Citrix-Umgebung. Die Performance der hyperkonvergenten Infrastruktur und die einfache Bedienbarkeit des AHV-Hypervisors begeisterten die IT-Spezialisten der Genossenschaft von Anfang an. „Unsere Kollegen begannen daher, immer mehr Workloads auf die neue Plattform zu verschieben. Nach sechs Wochen mussten wir bereits weitere Nodes nachbestellen“, berichtet der IT Solution Architect. Für den Betrieb des CRM-Systems und mehrerer großer Oracle-Datenbanken beschaffte die IT-Organisation ein zusätzliches All-Flash-Cluster. Mittlerweile umfasst die Nutanix-Umgebung 17 Nodes, die alle über die Management-Oberfläche Prism zentral verwaltet werden.

Aber nicht nur die Leistung, sondern auch der Funktionsumfang der Umgebung wurde schrittweise erweitert. Mit Nutanix Files löste man die vorhandene File-Server-Umgebung ab und migrierte rund 30 Terabyte an Daten auf die Nutanix Enterprise Cloud. „Wir können Dateispeicher nun viel einfacher provisionieren und verwalten als mit unserer bisherigen Lösung. Die integrierte Analytics-Funktion bietet uns zudem wertvolle Einblicke in alle File-basierten Workflows – wichtig etwa für Audit-Zwecke“, so Lohr.

Die HPV setzt zudem Nutanix Era ein, um das Datenbankmanagement zu vereinfachen und die Administratoren von Routineaufgaben zu befreien. Über die API von Era können viele DatenbankOperationen automatisch angestoßen werden. Auch Entwickler und Fachabteilungen haben via SelfService die Möglichkeit, Klone von Datenbanken zu erstellen oder Datenbank-Refreshes selbstständig durchzuführen. Als weitere Komponente kommt schließlich die Objektspeicherlösung Nutanix Objects zum Einsatz. Damit kann die IT-Abteilung Objektspeicher direkt über die Nutanix Enterprise Cloud zur Verfügung stellen. Die S3-kompatible Schnittstelle von Objects erleichtert die Entwicklung Cloud-nativer Anwendungen im eigenen Rechenzentrum.

ERGEBNISSE

„Wir haben sehr viel positives Feedback von unseren Mitarbeitenden erhalten, da viele Applikationen auf der neuen Plattform deutlich stabiler und performanter laufen“, sagt Lohr. „Abfragen in unserem CRMSystem wurden beispielsweise erheblich beschleunigt – eine starke Erleichterung für die tägliche Arbeit.“

Die IT-Administratoren werden durch die Nutanix Enterprise Cloud ebenfalls spürbar entlastet. Mit einem Klick können sie heute Software-Updates starten, Datenbankoperationen ausführen oder zusätzliche Speicherressourcen bereitstellen. Und wenn bestimmte Workloads mehr Leistung erfordern, lässt sich die Plattform im laufenden Betrieb erweitern. „Nutanix hilft uns enorm, mit den schnell wachsenden Anforderungen umzugehen und das steigende Aufgabenpensum ohne zusätzliche Fachkräfte zu bewältigen“, unterstreicht Lohr.

AUSBLICK

Im nächsten Schritt stehen vor allem hybride Cloud-Szenarien im Fokus. Mit Nutanix Clusters will die HPV ihre On-Premises-Infrastruktur in Richtung Public Cloud ausdehnen und beispielsweise Workloads nach Bedarf vom eigenen Rechenzentrum zu AWS verschieben. „Die nahtlose Architektur von Nutanix ermöglicht uns künftig, Legacy-Applikationen direkt neben Cloud-nativen Anwendungen zu betreiben”, erklärt Lohr. „Für das Thema Disaster Recovery ist der hybride Cloud-Ansatz ebenfalls hochinteressant.“

Erweiterungen sind zudem im Bereich Security geplant: Die HPV implementiert gerade die Mikrosegmentierungslösung Nutanix Flow – unter anderem, um externe Dienstleister sicher in das eigene Netzwerk einzubinden. Auch diese Lösung wird zentral über die Nutanix-Plattform gesteuert.