Der international erfolgreiche Hersteller von Medizintechnik betreibt seine gesamte IT auf der Nutanix Cloud Platform, um Wachstum und Innovation zu unterstützen und schnell auf neue Geschäftsanforderungen reagieren zu können.
DÜRR DENTAL stellte zunächst digitale Arbeitsplätze für seine weltweit verteilten Anwender über eine Nutanix-Plattform im eigenen Rechenzentrum bereit. Aufgrund der positiven Erfahrungen im Citrix-Umfeld baute das Unternehmen die Umgebung gemeinsam mit dem IT-Partner IF-Tech weiter aus. Das IT-Team migrierte alle virtuellen Maschinen von VMware zu Nutanix AHV und konsolidierte auch die File Services auf der Nutanix-Plattform. Dadurch profitiert DÜRR DENTAL heute von einer einheitlichen, zentral verwalteten IT-Infrastruktur, die wachsende Anforderungen erfüllen kann.
Einfach skalierbare Plattform für alle Workloads
DÜRR DENTAL betreibt heute virtuelle Desktops, Anwendungen und Server sowie sämtliche File Services auf Nutanix-Clustern im eigenen Rechenzentrum. Bei steigenden Anforderungen lässt sich die Umgebung einfach im laufenden Betrieb erweitern.
Hohe operative Effizienz und schnelles Troubleshooting
Das IT-Team kann alle Ressourcen über eine einzige Oberfläche verwalten und Updates mit einem Klick in der gesamten Umgebung einspielen. Die zentrale Überwachung mit Nutanix Prism ermöglicht kurze Reaktionszeiten bei Störungen.
Resilienz und Ausfallsicherheit für kritische Anwendungen
Mit der Nutanix-Plattform unterstützt DÜRR DENTAL den hochverfügbaren Betrieb geschäftskritischer Anwendungen – etwa im Produktionsumfeld. Nutanix Data Lens trägt zudem zum Schutz vor unbefugten Zugriffen bei.
Fünf Jahre nach der Einführung der ersten Nutanix-Cluster sind wir von unserer Strategie nach wie vor voll überzeugt. Die Nutanix-Plattform bildet heute die Grundlage für den sicheren und effizienten Betrieb aller wichtigen Workloads bei DÜRR DENTAL.
Fast jeder Mensch, der schon einmal beim Zahnarzt war, wurde auch bereits mit Produkten aus dem Hause DÜRR DENTAL behandelt. Denn seit mittlerweile 85 Jahren ist das Unternehmen mit Hauptsitz in Bietigheim-Bissingen ein verlässlicher Partner von Zahnarztpraxen und Dentallaboren auf der ganzen Welt. DÜRR DENTAL entwickelt und produziert Systemlösungen in den Bereichen Praxisversorgung, Absaugung, diagnostische Systeme, Zahnerhaltung und Hygiene. Weltweit beschäftigt die Unternehmensgruppe heute rund 1.400 Mitarbeiter und erzielte zuletzt mit Kunden in 174 Ländern einen Umsatz von mehr als 381 Millionen Euro.
DÜRR DENTAL steht für Qualität „Made in Germany“ und setzt mit seinen Produkten immer wieder neue Maßstäbe am Markt. Das Unternehmen investiert konsequent in Forschung und Entwicklung und gehört heute unter anderem zu den Vorreitern bei KI-gestützten Softwareplattformen für die Zahnmedizin. Im Jahr 2025 wurde DÜRR DENTAL von der WirtschaftsWoche und der Managementberatung Munich Strategy als „Deutschlands innovativster Mittelständler“ ausgezeichnet.
„Die IT spielt für den Erfolg unseres Unternehmens eine zentrale Rolle“, sagt Wolfgang Zehner, Leiter ICT-Infrastruktur bei DÜRR DENTAL SE. „Wir benötigen eine leistungsfähige Infrastruktur, um die zahlreichen digitalen Prozesse – von der Entwicklung über die Produktion bis hin zu Vertrieb und Marketing – zu unterstützen. Zudem schaffen wir mit der IT die Voraussetzungen dafür, dass unsere Teams an allen Standorten effizient zusammenarbeiten können.“
Allerdings stieß die vorhandene IT-Infrastruktur bei DÜRR DENTAL vor etwa fünf Jahren an ihre Grenzen. Speicher- und Rechenkapazitäten konnten mit dem schnellen Wachstum des Unternehmens nicht mehr Schritt halten – und notwendige Erweiterungen waren stets mit sehr viel Aufwand verbunden. „Wir kamen aus einer klassischen 3-Tier-Architektur und betrieben auch noch historisch gewachsene Strukturen aus der Novell-Welt“, berichtet Matthias Reaves, der bei DÜRR DENTAL für Data Center Services verantwortlich ist. „Irgendwann haben wir festgestellt, dass uns diese komplexe Umgebung mit ihren vielen IT-Silos in unserer Entwicklung ausbremst. Daher haben wir uns entschieden, die Infrastruktur grundlegend zu modernisieren.“
In der ersten Phase dieses Transformationsprozesses lag der Fokus vor allem auf den digitalen Arbeitsplätzen der Anwender. Mit Unterstützung des IT-Partners IF-Tech entwickelte DÜRR DENTAL ein modernes Digital Workplace-Konzept für seine weltweit verteilten Mitarbeiter. Dieses basierte auf der Desktop-Virtualisierungstechnologie von Citrix und einer hyperkonvergenten Infrastruktur (HCI) von Nutanix. Die Projektpartner implementierten zwei redundant ausgelegte Nutanix-Cluster im Rechenzentrum von DÜRR DENTAL und stellten über diese Plattform die virtuellen Desktops und Geschäftsanwendungen für alle Anwender zur Verfügung.
Das neue Infrastruktur-Konzept erfüllte die Erwartungen des IT-Teams von DÜRR DENTAL auf Anhieb. „Mit Nutanix konnten wir sehr schnell die Ressourcen für unsere Citrix-Umgebung bereitstellen und mussten nicht erst sehr viel Zeit in den Aufbau der Infrastruktur investieren“, sagt Wolfgang Zehner. „Die Nutanix-Plattform liefert uns Rechenleistung, Storage und Netzwerktechnologie schlüsselfertig aus einer Hand und bringt mit Nutanix AHV zudem einen leistungsfähigen Hypervisor mit. Das hat den Rollout der neuen digitalen Arbeitsplätze enorm beschleunigt.“
Nach den guten Erfahrungen im Citrix-Umfeld beschloss das IT-Team, künftig auch alle übrigen IT-Systeme auf der Nutanix-Plattform zu betreiben. Gemeinsam mit IF-Tech richtete man zwei weitere Cluster im Rechenzentrum ein und migrierte nach und nach mehrere hundert virtuelle Maschinen von der bisherigen VMware-Infrastruktur auf Nutanix AHV.
„Die Umstellung lief vollkommen reibungslos ab“, berichtet Matthias Reaves. „Mit Hilfe von IF-Tech und dem Migrationstool Nutanix Move konnten wir innerhalb weniger Monate nahezu alle Workloads auf die neue Infrastruktur umziehen – und das ohne Unterbrechungen des laufenden Betriebs.“
Im Zuge der Modernisierung konsolidierte DÜRR DENTAL auch seine File Services auf der Nutanix-Plattform. Verteilte Fileserver mit heterogenen Strukturen und Verwaltungsmodellen wurden durch Nutanix Files Storage ersetzt und in die hyperkonvergente Infrastruktur integriert. Ziel war es, Dateidienste zentral bereitzustellen, einfacher zu verwalten und einheitlich abzusichern. Ergänzend kommt mittlerweile die Analyse- und Sicherheitslösung Nutanix Data Lens zum Einsatz, um Datenzugriffe transparenter zu machen und mögliche Bedrohungen wie Ransomware-Attacken frühzeitig zu erkennen.
Vereinfachtes Management und Transparenz über die gesamte Umgebung
Die Umstellung auf die Nutanix-Plattform hat DÜRR DENTAL geholfen, die Komplexität der IT-Umgebung deutlich zu reduzieren. Nahezu alle wichtigen Workloads – von virtuellen Desktops über Server-Anwendungen bis hin zu File Services – laufen heute auf einer einheitlichen und zentral verwalteten Infrastruktur. Mit Nutanix Prism kann die IT-Abteilung sämtliche Ressourcen über eine Oberfläche verwalten und hat die Leistung und Verfügbarkeit aller Systeme immer im Blick.
„Insbesondere der Nutanix Life Cycle Manager nimmt uns im Alltag sehr viel Arbeit ab“, unterstreicht Wolfgang Zehner. „Wir können Updates mit einem Klick auf allen Systemen einspielen und müssen uns nicht mehr mit Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Software- und Firmware-Komponenten befassen. Das spart uns Zeit und gibt uns mehr Handlungsspielraum für strategisch wichtigere Aufgaben.“
Auch das Troubleshooting ist in der hyperkonvergenten Infrastruktur einfacher geworden. Die Ursachen von technischen Problemen oder Performance-Engpässen lassen sich beispielsweise sehr viel schneller eingrenzen und analysieren. „Früher wussten wir oft nicht genau, ob es am Storage, am Hypervisor oder am Netzwerk liegt, und haben dann teilweise mehrere Tage mit der Fehlersuche verbracht“, sagt Matthias Reaves. „Die Nutanix-Plattform bietet uns hier vollständige Transparenz und verkürzt dadurch die Zeit bis zur Behebung der Fehlerursache erheblich. Und bei komplexeren Themen können wir uns auf den wirklich sehr guten Support von Nutanix verlassen.“
Zuverlässiger Betrieb und besserer Schutz vor Ransomware
Mit der Nutanix-Plattform betreibt DÜRR DENTAL seine geschäftskritischen Anwendungen auf einer Infrastruktur, die auf Hochverfügbarkeit ausgelegt ist. Die Cluster-Architektur stellt sicher, dass Workloads auch bei Wartungsarbeiten oder ungeplanten Ausfällen einzelner Komponenten weiterlaufen. „Wir haben eine Fehlertoleranz von zwei Nodes im Cluster. Das heißt, selbst wenn zwei Nodes gleichzeitig ausfallen sollten, können wir weiterhin alle Workloads zur Verfügung stellen“, erklärt Matthias Reaves.
Gerade für produktionsnahe Systeme ist diese Ausfallsicherheit entscheidend, da in der digital gesteuerten Fertigung des Unternehmens kontinuierlich Daten erzeugt und verarbeitet werden. „Unsere Qualitätssicherung ist beispielsweise darauf angewiesen, dass alle relevanten Informationen aus der Produktion lückenlos gespeichert werden. Mit Nutanix Files Storage stellen wir sicher, dass die entsprechenden Dienste auch während Wartungsarbeiten weiterhin verfügbar sind“, so Reaves.
Die Lösung Nutanix Data Lens trägt zudem zum Schutz der sensiblen Unternehmensdaten vor unbefugten Zugriffen bei. Das IT-Team von DÜRR DENTAL kann mit dieser Sicherheits- und Analyselösung ungewöhnliche Aktivitäten – etwa im Kontext von Ransomware-Angriffen – frühzeitig identifizieren und entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten.
In einem konkreten Fall meldete die Lösung beispielsweise ungewöhnlich viele Dateiabrufe innerhalb kurzer Zeit und schränkte den Zugriff dann automatisch ein. „Auch wenn sich der Vorfall letztlich als harmlos herausstellte, ist es doch beruhigend zu wissen, dass Nutanix Data Lens potenziell kritische Situationen sofort erkennt“, sagt Reaves.
Flexible Bereitstellung neuer Services und Ressourcen
DÜRR DENTAL hat mit der Nutanix-Plattform zudem Agilität gewonnen und kann Infrastrukturressourcen sehr schnell bedarfsgerecht bereitstellen. „Wir erreichen mit Nutanix die Flexibilität einer Cloud-Umgebung, ohne die Kontrolle über unsere Anwendungen und Daten aus der Hand zu geben“, betont Wolfgang Zehner.
Im Vergleich zur früheren 3-Tier-Architektur hat sich vor allem der Aufwand für Erweiterungen erheblich reduziert. Um die Leistung der Plattform zu erhöhen, werden einfach zusätzliche Nodes zur Plattform hinzugefügt. „Früher erforderte jede Skalierung enormen Abstimmungs- und Koordinationsaufwand und wir waren eigentlich immer mehrere Wochen beschäftigt“, erinnert sich Matthias Reaves. „Heute können wir Erweiterungen innerhalb kürzester Zeit abschließen. Der operative Aufwand für uns ist dadurch um mindestens 70 Prozent zurückgegangen.“
Die gewonnene Agilität zeigt sich auch bei der Umsetzung neuer Anwendungsszenarien. So hat DÜRR DENTAL beispielsweise mit Unterstützung von IF-Tech den Großteil seiner Konstruktionsarbeitsplätze virtualisiert. CAD-Anwendungen wie SOLIDWORKS laufen heute ebenfalls auf der Nutanix-Plattform – beschleunigt durch integrierte NVIDIA-GPUs. Die virtuellen Desktops für die Konstrukteure erreichen damit eine Grafik-Performance, die mit lokalen High-End-Workstations vergleichbar ist.
Blick in die Zukunft
Als innovationsgetriebenes Unternehmen will DÜRR DENTAL die Möglichkeiten der Nutanix-Plattform kontinuierlich weiter ausschöpfen. Das IT-Team tauscht sich daher einmal im Monat mit den Nutanix-Spezialisten von IF-Tech über die neuesten Funktionen und Erweiterungen aus.
„Seit wir Nutanix einsetzen, hat sich die Plattform enorm weiterentwickelt – und es gibt immer wieder Neuerungen, die für uns interessant sind“, sagt Matthias Reaves. „Denkbar wäre für uns beispielsweise der Einsatz der Nutanix Kubernetes Platform. Damit könnten wir künftig auch containerisierte Applikationen direkt über unsere bestehende Infrastruktur betreiben und zentral verwalten.“
Die IF-Tech AG gestaltet zukunftsweisende IT – für heute und morgen. Durchdachte IT-Infrastrukturen, individuelle Konzepte und NextGen Modern Workplaces: Das IF-Tech-Team betreut Kunden im deutschsprachigen Raum aus dem gehobenen Mittelstand und Enterprise-Segment von der strategischen Beratung über die Implementierung bis hin zum laufenden Betrieb und Managed Services. Dabei zeichnet sich die IF-Tech durch tiefgreifendes Know-how auf Hersteller-Niveau und Support durch direkte Ansprechpartner aus.
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